Mrz 102010

Auch Anwälte, insbesondere solche, die sich dem Kampf gegen „Fallensteller“ verschrieben haben, bekommen manchmal Anrufe der weniger netten Art. Ist mir auch schon passiert, gebracht hatte es dem Gegner  – ausser der sogar tatbestandlichen Aufnahme im Sachverhalt des Urteils – nichts! Heute wurde der Kollege Jochen Seeholzer, der das Blog www.anzeigenfalle.de betreibt, mit einem solchen Anruf bedacht.

Man teilte ihm mit, dass, sollte er einen Gegner nicht aus seiner Liste streichen, man ihm beim Wechsel seiner Augenfarbe behilflich sein würde. Nun, vielleicht auch nicht nur dabei,… aber was soll’s. Die Tatsache, dass Gegner schon mobil machen, damit ihre Namen verschwinden und dabei sogar komplett die sachliche juristische Ebene verlassen, zeigt einmal mehr, dass der Kollege den Finger in die richtige Wunde gelegt hat.

Der trockene -gleichfalls auch sehr richtige- Kommentar des Kollegen:

Eines ist sicher, wer sich so verhält, scheint wirklich nicht von seinen Geschäftsideen überzeugt zu sein. Denn seriöse Firmen würden prüfen, ob man am eigenen Geschäftsgebaren etwas ändern sollte, damit man eben nicht vor Gerichten darüber streiten muss, ob Verträge wirksam etc. sind .

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Dem ist nichts hinzuzufügen!

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