Jan 262015

Erneut hatte sich das AG Koblenz – 411 C 250/14 – mit der Resellerfrage zu beschäftigen. Abermals wurden die Parteien darauf hingewiesen, daß im Falle eines Resellers der eigentliche Anbieter (Access-Provider) dem Rechteinhaber nur die Daten des Resellers übermitteln darf, nicht jedoch die von diesem mitgeteilten Daten. Würden also der Reseller die ermittelten Daten dem Access-Provider übermitteln, verstieße dieses gegen das TKG. So gewonnene Daten sind nach Ansicht des AG Koblenz im späteren Prozeß gegen den Anschlußinhaber unverwertbar.

Es bleibt also nach Ansicht des AG Koblenz für den Rechteinhaber nur, im Wege des Auskunftsverfahren gem. § 101 UrhG zuerst gegen den Access-Provider vorzugehen und dann gegen den Reseller.

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